Emvula und ich freuen uns über jede Art von Unterstützung! Hier geht’s zu unserer Bordkasse

SY Emvula Bordkasse Screenshot Jetzt ein bisschen unterstützen und die SY Emvula Bordkasse klingeln lassen

Einverständniserklärung

Was ich am wenigsten mag, ist um Hilfe zu bitten. Ich habe früh über mich selbst gelernt, dass ich sehr gut für mich alleine sein kann - mich oft sogar nach der Einsamkeit sehne, während andere Bindung und Nähe suchen. Ich möchte ständig lernen, mir immer alles selbst beibringen - ohne Ablenkung oder Verpflichtungen. Frei und unabhängig sein in meinen Entscheidungen. Das nächste Ziel konstant im Blick.

Vermutlich habe ich diese Eigenschaft des Eigenbrödlerdaseins von meinem Vater. Der schaut sich die Welt lieber aus der Entfernung an und trifft auf Grund seiner Beobachtungen Urteile und Entscheidungen. Unter dem Risiko, dass so manche Beziehung darunter leiden kann. Aber auch mit der Fähigkeit, einen klaren Kopf zu bewahren, die Welt von außen zu betrachten und zu reflektieren, kritisch zu hinterfragen und Dinge von anderen Standpunken aus zu sehen.

Natürlich habe ich Familie, Freunde, Bekannte, Beziehungen. Es fällt den mir verbundenen Menschen sicher nicht immer leicht, mit meinem Charakter und Temperament umzugehen. Nichtsdestotrotz lerne ich langsam aber stetig, dass Glück auch durch Teilen entsteht. Teilen von Wissen. Teilen von Erinnerungen. Teilen von Erlebnissen und Zeit. Anteilnahme. Oftmals verrenne ich mich durch meinen Ansatz, alles selbst machen zu wollen. Ich mag die Momente, in denen ich dort herausgeholt werde, mir die Augen geöffnet werden - eine andere Sicht auf die Dinge geschenkt wird.

Ich möchte an dieser Stelle auch gar nicht um den heißen Brei herumreden: Das, was ich mache, ist teuer und aufwendig. Sei dir bitte bewusst, dass ich an der Spitze der Bedürfnispyramide stehe und gerade meine Träume verklirkliche. Ich nage weder am Hungertuch noch geht es mir in irgend einer Weise dreckig. Verglichen mit vielen anderen Schicksalen auf dieser Erde, lebe ich auf einem Ponyhof. Ich bin jung, gesund und nicht auf den Kopf gefallen. Meine Heimat gehört zu den (materiell) reichsten Ländern der Erde.

Wenn du also etwas wirklich Gutes tun möchtest: engagiere dich für Menschen, denen es schlecht geht. Fang zum Beispiel in deiner Nachbarschaft an. In welcher Form auch immer, so und so viel wie du kannst. Es gibt genügend Möglichkeiten…Trotzdem freue ich mich über jeden Euro, der die Reisekasse von Emvula und mir aufbessert. Mit dem Wissen, dass die Zeit der Freiheit auf See dadurch verlängert wird und der Traum weitergehen kann.

Was ich zurückgeben kann sind meine Erlebnisse, Emotionen, Erfahrungen und mein Wissen. Übermittelt in Bildern, Texten, Videos. Wer Bock drauf hat und einen Wert darin sieht, der darf unsere Bordkasse mit ein paar Euros bezuschussen. Wer das - egal aus welchen Gründen - nicht kann oder will, lässt es. So einfach ist das. Dass hinter dem ganzen Projekt eine Menge an Arbeit steckt, ist klar, oder?

Danke!